Unser Wasser ist unser Leben!
Unter diesem Leitsatz arbeiten die Wasserwerke Westerzgebirge. Dabei werden rund 171.500 Kunden im Verbandsgebiet täglich mit frischem Trinkwasser versorgt sowie das anfallende Abwasser entsorgt.
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Magazin für Monat Juni 2008 ist auf Sendung:
Wasserwerke können ihre Netzverluste auf 16 % senken
In der Verbandsversammlung des Zweckverbandes Wasserwerke Westerzgebirge (ZWW) am 09.07.2008 wurden die Jahresabschlüsse des Bereiches Trinkwasser und der Betriebsführungs-GmbH einstimmig beschlossen.
Mit einem positiven Jahresergebnis von 453 T€ konnte der Bereich Trinkwasser des ZWW den angelaufenen Verlustvortrag der beiden Vorjahre maßgeblich reduzieren.
Zwar ging der Umsatz nach Aussagen des Geschäftsführers des ZWW, Dr. Frank Kippig, durch die demographisch bedingten rückläufigen Wasserverkaufszahlen gegenüber den Vorjahren geringfügig zurück, dennoch konnten die Kosten des Unternehmens weiter gesenkt werden.
So konnten dieWasserverluste von 25,01 % in 2006 auf 16,25 % in 2007 reduziert werden. Dies entspricht gegenüber dem Vorjahr einer Senkung der absoluten Wasserverlustmenge von 713 Tm³.
Damit wurde das Ziel der Wasserwerker, den Verlustgrad bis spätestens 2010 auf unter 20 % zu reduzieren, mehr als übererfüllt.
Noch in 1995 betrugen die Netzverluste 45,54 %. Möglich wurde dieser Wert, so Kippig, durch jahrelangen Einsatz modernster Technik in der Lecksuche, aber auch durch die in den vergangenen Jahren begonnene Auswechslung der großen Trinkwasserfernleitungen des Verbandes.
So investiert der ZWW neben denTrinkwasseranlagen wie Hochbehälter und Aufbereitungsanlagen jährlich zwischen 2 – 3 Mio. € allein in sein Trinkwassernetz. Um den Energiekostensteigerungen zu begegnen, setzt der ZWW,so Kippig, zum Einen auf energiesparende Pumpen und Nutzung von möglichst vielen Freigefälleleitungen (Leitungen, in denen der Fluss durch das natürliche Höhengefälle erreicht wird) und zum Anderen auf die Nutzung alternativer Energien, wie Photovoltaik, Blockheizkraftwerk, Mikrogasturbinen und Brennstoffzelle, direkt an den Stellen, wo die großen Energiemengen verbraucht werden.
Die Wasserwerke Westerzgebirge GmbH erreichte in 2007 ebenfalls durch Kostensenkungen im Aufwand und Material, aber auch durch einen weiteren Schuldenabbau, ein positives Jahresergebnis von 99 T€. Mit den Ergebnissen beider Gesellschaften könne man nach Aussage des Verbandsvorsitzenden des ZWW, Herrn Bürgermeister Joachim Rudler, zufrieden sein. So könne man derzeit davon ausgehen, dass entgegen den derzeitigen Teuerungsraten der Trinkwasserpreis stabil bleibt und der ZWW mit seinen Gesellschaften auch perspektivisch ein nicht unwesentlicher Auftraggeber im Bausektor bleiben wird.





